Steve McQueen in der POPART

Viele Schauspieler sind auch sehr kreative Künstler und andere Schauspieler wiederum immer wieder gerne Objekt für künstlerische Werke.

Mitte der 60er Jahre ist die Popart in Europa salonfähig geworden, das war gerade jene Zeit, als sich Steve McQueen für den Motorsport begeisterte. So nahm der Schauspieler unter anderem am 12-Stunden-Rennen von Sebring teil und wurde mit seinem Partner Peter Revson Zweiter.

Schon zu dieser Zeit wurde die Popart auf die Schauspielkunst aufmerksam. Schauspieler waren Idole der damaligen Jugend und auch Popart war eine Bewegung, die mit jugendlichem Optimismus die Nachkriegszeit dominierte.

Die Globalisierung brachte Schauspieler, Popmusiker und Popartkünstler zusammen. In der Musik huldigte man Elvis Presley und den Beatles, in der Schauspielerei Actionschauspielern, wie Steve McQueen und in der Kunst der Popartbewegung von Roy Liechtenstein oder Robert Rauschenberg.

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Tradition und neue Medien verschwammen ineinander

In der Popart waren die Künstler bemüht, Tradition mit neuen Kulturen, wie Fernsehen, Werbung, Cartoons und vor allem Filmen zu verbinden. Gleichzeitig haben Schauspieler, wie Steve McQueen die Leinwand dominiert, und waren auch von der Kunst des Popart begeistert.

Die Grenzen zwischen Film, Medien und Kunst verschwammen und so entstanden Kunstwerke aus verschiedensten Bereichen, die sich gegenseitig ergänzten. Popart verband und verbindet Realismus mit Fantasie, Ironie und Witz.

Enge Verbindungen zwischen Technik und Kunst

Eine besondere Symbiose ergeben Kunst, Automobil, Autorennen und Schauspieler, wie Steve McQueen.

Der 1930 geborene und 1980 verstorbene US-Schauspieler war nicht nur in Actionfilmen und als Rennpilot zu sehen, er fuhr auch privat mit großer Leidenschaft Auto- und Motorradrennen.

Als Schauspieler erlangte Steve McQueen im Film Le Mans von Regisseur Lee H. Katzin Kultstatus. Und gerade Szenen aus diesem beeindruckenden Rennfahrerstreifen werden immer wieder als Kunstwerk auf Leinwand gebannt.

Popart – ein Stil, ideal um Autos, Rennen und Piloten zu präsentieren

Besonders faszinierend wirken diese Kunstwerke im Popart-Stil. Die Popart lässt es zu, dass Originalbilder durch verschiedene Techniken, völlig neue Eindrücke geben. Schon Andy Warhol arbeitete mit dieser Technik und verfremdete zum Beispiel Bilder der Kennedys.

In der zeitgenössischen Kunst hat es sich vor allem Markus Haub zum Ziel gesetzt Autos, Motoren, das Feeling von Autorennen und unter anderem auch den Schauspieler Steve McQueen bildnerisch in Szene zu setzen.

Im Bild „Steve McQueen Le Mans 24h“ zeigt er den Schauspieler im Original-Rennanzug und verwendet Acrylmalerei und Fotocollagen, um seine unvergleichliche Wirkung in seinen Werken zu erzielen.

Der Originalhintergrund wurde gekonnt mit Farbstrichen uns Farbspritzern unkenntlich gemacht, sodass das ganze Augenmerk Steve McQueen gilt und dieser auf eindrucksvolle Weise zur Geltung kommt.

Auch als Frank Bullit wurde Steve McQueen auf Leinwand gebannt

 Markus Haub Steve McQueen - Bullit

Markus Haub Steve McQueen – Bullit

Steve McQueen ist neben dem Darsteller in Le Mans, auch als Lieutnant Frank Bullit des San Francisco Police Departement zur Kultperson geworden. Auch aus diesem Film hat Markus Haub eine Szene auf Leinwand dargestellt.

Es zeigt eine Verfolgungsjagd durch die Straßen von San Francisco, Steve McQueen sitzt als Frank Bullit am Lenkrad seines Dienstwagens und scheint keinerlei Regung zu zeigen.

Auch in diesem Kunstwerk arbeitete Haub mit seiner bekannten Mischtechnik aus Collagen und Acryl und Typografie. Durch die Collage kommt die Mimik des Schauspielers noch mehr zur Geltung, man merkt, dass er wirklich auch bei Verfolgungsjagden selbst am Steuer des Ford Mustang Fastback saß.

Steve McQueen und Popart, eine faszinierende Verbindung, die nicht nur Film- oder Motorsportfreunde begeistert.

Eine enge Verbindung verschiedener Kunstrichtungen

So ergibt sich schon seit vielen Jahren eine enge Verbindung zwischen Sport, Schauspielerei und Kunst.

Steve McQueen ist nicht der einzige Schauspieler, der in Popart-Manier auf Leinwand verewigt wurde, es gibt viele weitere Künstler und eigentlich kein Genre, welches vor der Popart sicher ist.

So findet man Bilder von Paul Newman, James Dean oder James Garner genauso, wie von Bette Davis oder Gracia Patricia.

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