Vorstellung Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main

Hans Hollein, ein bedeutender Wiener Architekt hat 1983 als Sieger eines Realisierungswettbewerbs, den Auftrag erhalten das MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main zu bauen.

Museum für Moderne Kunst


MMK 1 Museum für Moderne Kunst
Foto: Axel Schneider

Hans Hollein errichtete ein Gebäude, welches sich städtebaulich in die Umgebung einfügt und gleichzeitig alle Notwendigkeiten enthält, um Ausstellungen bildender Künstler einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Die Kunst stand in seinen Überlegungen immer im Vordergrund, sowohl bei der Hülle als auch beim Inhalt. Inzwischen gehört das 1991 eröffnete Museum Moderne Kunst zu einem der bedeutendsten Museen zeitgenössischer Kunst. Trotz seines erst recht kurzen Bestandes hat es bereits einen festen Platz in der internationalen Kunstszene eingenommen.

Ein Museum mit engem Kontakt zu Besuchern, Förderern und Künstlern

Heute umfasst die Sammlung des Museums bereits mehr als 5.000 Werke moderner Künstler von 1960 bis in die heutige Zeit.

Da das Museum seit Anfang stark auf die Unterstützung von Freunden und Förderern angewiesen war, entstand ein enger Kontakt und eine Liebe zu den Bürgern, Mäzenen und vielen Unternehmen in Frankfurt und auf der ganzen Welt. Aus diesem Grund kann das MMK seine Aufgaben als Museum für Moderne Kunst und als Bildungseinrichtung auch zur vollen Zufriedenheit von Künstlern und Besuchern wahrnehmen.

Ein Haus mit besonderer musealer Wirkung

  Außenansicht, MMK 1 Foto/photo: Axel Schneider © MMK Frankfurt


Außenansicht, MMK 1
Foto/photo: Axel Schneider © MMK Frankfurt

In Frankfurt wird das Museum liebevoll „Tortenstück“ genannt, ein Kosename, der aus der Architektur Hans Holleins hervorging. Auf dem dreieckigen Grundstück hat ein dreieckiges Gebäude geschaffen, welches den Besucher immer wieder überrascht.

Jeder Gang durch das Haus wird zu einem neuen Erlebnis, wer das Museum noch nie betreten hat, ahnt nicht, was ihn dort erwartet. Die 40 Museumsräume sind aufgrund ihres Grundrisses, schwer mit anderen Museumsräumen zu vergleichen, der Besucher kommt zwar wegen zeitgenössischer Kunstwerke in das Museum, wird aber durch die Architektur so überrascht.

Beide Teile bereichern sich gegenseitig, so kann jedes Kunstwerk noch mehr an Wirkung entfalten und die Räume werden zu Stätten der Kunst und Architektur.

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Eine außergewöhnliche Sammlung an Kunstwerken

  Serge Spitzer/Ai Weiwei, Ghost Gu Coming Down the Mountain, 2005/2006 Installationsansicht MMK Museum für Moderne Kunst. Foto/photo: Axel Schneider © MMK Museum für Moderne Kunst


Serge Spitzer/Ai Weiwei, Ghost Gu Coming Down the Mountain, 2005/2006
Installationsansicht MMK Museum für Moderne Kunst. Foto/photo: Axel Schneider © MMK Museum für Moderne Kunst

Die Sammlung des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main ist mit ihren 5.000 extrem qualitätsvollen und vielfältigen Werken einzigartig.

Kaum ein anderes Museum in Deutschland kann mit der Vielfalt mithalten, auch international gesehen, ist das Museum zu einem der besten Museen im Bereich moderner, zeitgenössischer Kunst aufgestiegen.

Seit 2011 gibt es sogar einen Online-Katalog der Kunstwerke, welcher ständig erweitert wird. Somit ist es dem Kunstinteressierten auch über Internet möglich, die Sammlung zu betrachten und damit erreicht das Museum einen noch größeren Bekanntheitsgrad und mehr Publikum.

Eine Ausstellung junger zeitgenössischer Künstlerinnen

Bis 14. Juni 2015 findet in den Räumen des MMK eine Ausstellung von Künstlerinnen der letzten Jahrzehnte statt. Schon seit Bestehen des Museums hat man sich besonders um die Künstlerinnen bemüht.

Daraus gingen große Werke hervor, wie jene der deutschen Konzeptkünstlerinnen und Bildhauerinnen Katharina Fritsch, Rosemarie Trockel oder Isa Genzkern.

  Vanessa Beecroft, VB 68, 2011 Performance MMK Museum für Moderne Kunst. Foto/photo: Axel Schneider © MMK Frankfurt


Vanessa Beecroft, VB 68, 2011
Performance MMK Museum für Moderne Kunst. Foto/photo: Axel Schneider © MMK Frankfurt

Dazu gesellen sich internationale Künstlerkolleginnen, wie Marlene Dumas, Vija Celmins, Sturtevant oder Cady Noland.

Ihre Stile sind bedeutende Vorbilder nachfolgender Generationen, die in ihrer Konsequenz und Radikalität kaum zu überbieten sind.

„Boom She Boom“ heißt die Ausstellung, die auch den Bereich der dokumentarischen Fotografie beinhaltet.

Fotografien von Anja Niedringhaus gehören ebenfalls zur Sammlung des Museums als auch Werke von Barbara Klemm.

Viele weitere zeitgenössische Künstlerinnen finden in der Ausstellung Platz, egal ob es sich um Installationen, Skulpturen, Zeichnungen, Gemälden, Performance oder um Filme handelt.

Die Künstlerinnen hinterfragen mit ihren Kunstwerken den gesellschaftlichen Status des Frauenkörpers. Dabei stehen die persönlichen Erfahrungen und unterschiedlichen Wahrnehmungen im Vordergrund, mit welchem sie Mut zur Öffentlichkeit demonstrieren.

Ausstellung des ägyptischen Musik- und Videokünstlers Hassan Khan

  Porträt Hassan Khan Foto: Dirk Bleicker

Porträt Hassan Khan
Foto: Dirk Bleicker

Vom 13. Januar bis 12. April 2015 steht der 1975 geborene Künstler Hassan Khan im Mittelpunkt der Ausstellung „Flow My Tears, the Policeman said“.

Der in Kairo arbeitende Künstler war ursprünglich Mitglied einer Musik- und Kunstszene seiner Stadt, seine Arbeiten in der Video- und Musikkunst gelten als Wegweiser der internationalen Kunstszene.

Für Frankfurt und die Ausstellung erarbeitete er einige Neuproduktionen und kombinierte diese mit bestehenden Werken. Es handelt sich um die erste deutsche Einzelausstellung des Künstlers.

Auch Gerald Domenig stellt im Museum aus

  Gerald Domenig, ohne Titel, o.J. © Gerald Domenig


Gerald Domenig, ohne Titel, o.J.
© Gerald Domenig

Vom 21. Februar bis 31. Mai 2015 stellt der in Frankfurt lebende Gerald Domenig seine Fotografien und Zeichnungen aus. Der Besucher kann mehr als 200 Zeichnungen und mehr als 100 Fotos betrachten und auf sich wirken lassen.

Der Künstler wird während der gesamten Ausstellungszeit immer wieder an der Anordnung seiner Zeichnungen arbeiten und so erfährt der Besucher einen stetigen Ausstellungswandel.

Quelle: http://mmk-frankfurt.de/de/home/ – Museum für Moderne Kunst/ Frankfurt am Main

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