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Das Wesen der expressiven Malerei

In der expressiven Malerei ist nichts vorgegeben, expressive Künstler legen nichts fest, sie lassen sich von Spontaneität und von Emotionen leiten und bringen so ihre persönlichen Empfindungen in ihre Kunstwerke ein. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es den Expressionismus als eigene Stilrichtung, damals wurde er als Gegenstil zum Naturalismus ins Leben gerufen.

Eigene Künstlervereinigungen entstanden, Kunstkenner kennen den Rheinischen Expressionismus, die Brücke oder den Blauen Reiter. Wichtige Expressionisten waren Vincent van Gogh oder Edvard Munch und auch in der zeitgenössischen Kunst finden sich immer wieder Künstler, die sich der expressiven Malerei widmen.

Expressive Malerei gibt die Gefühle der Künstler wider

In jedem Kunstwerk der expressiven Malerei kann der Betrachter die Emotionen des Künstlers entdecken, man kann die Energie und die Empfindungen spüren, die von den Kunstschaffenden ausgegangen sind.

Wichtig ist dabei nicht die wahrheitsgetreue Nachbildung von Motiven und Formen, sondern der subjektive Eindruck des Malers.

Dadurch entsteht ein ungebundener Umgang mit Formen und Farben und die Sehnsucht der Künstler nach Freiheit und Natürlichkeit. Einer, der modernen Künstler, der mit dem Expressionismus spielt, ist Gerard Hendriks, der seine Aquarelle mit einem faszinierenden Zusammenspiel von Papier, Wasser und Pigment zu einem besonderen Kunstwerk formt. Weiterlesen

Moderner Expressionismus

Kunst kaufen mit Blick in die Vergangenheit

Der Expressionismus …

Verena Lettmayer Number 6. moderne Expressionismus

Verena Lettmayer Number 6. moderne Expressionismus

Er gehört mit seinen verschiedenen Gruppierungen und künstlerischen Ambitionen, die im frühen 20. Jahrhundert gerade auch hierzulande mit großem Eifer verfolgt wurden, wahrlich zu einer der bedeutendsten künstlerischen Kulturen in Deutschland während der ersten Jahrzehnte des vorigen Jahrhunderts.

Bilder von Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Emil Nolde, allesamt Mitglieder der berühmten Dresdner Künstlergruppe „Die Brücke“, ebenso wie Wassily Kandinsky und Franz Marc, die Begründer der Münchener Künstlergruppe Blauer Reiter, sind vielen wohlbekannt. Weiterlesen

Die Kunst und ich – warum wir Kunst mögen

Die nackte Wand – sie lechzt geradezu danach, bestückt zu werden. Kein Wunder also, dass wir häufig geneigt sind, Bilder an die Wand zu hängen, um dieser Leere etwas entgegenzusetzen. In der Regel entscheiden wir uns für Bilder und Objekte, die uns schlichtweg gefallen, die zu uns passen und die uns ansprechen – sowohl unsere Sinne als auch unsere Gefühle, ebenso wie unseren Verstand. Dekoration sagen die einen, Kunst die anderen – eine solche Unterscheidung bewegt sich indes häufig auf einem schmalen Grad, obwohl sich die beiden Begriffe gegenseitig keineswegs ausschließen.

››Kunstwerke erzählen Geschichten‹‹
Kunst war zu allen Zeiten und ist auch heute noch ein dekoratives, schmückendes Beiwerk. Es bringt nicht nur Farben und Strukturen in die Räume, sondern füllt diese überdies mit Leben. Denn Kunstwerke erzählen Geschichten sowohl der Künstler als auch der Besitzer. Was uns die Bilder geben und was wir von den Bildern erfahren, hängt allein davon ab, auf welche Weise wir sie betrachten und wie wir mit ihnen umgehen.
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