Grenzgänger: Collagen in der POPART

Popart, die Kunstrichtung, die sich in den 1950er Jahren in USA und England entwickelte, lässt für die Künstler einen relativ großen Spielraum zu.

Bei den Motiven sind Szenen aus dem Alltag vorherrschend, hastende Menschen, Konsumverhalten oder Werbung werden meist überzogen fotorealistisch dargestellt. Andy Warhol oder Roy Liechtenstein sind Urgesteine der Popart, aber auch zeitgenössische Künstler haben sich dem modernen Kunststil unterworfen und diesen in vielen Varianten weiterentwickelt.

So hat zum Beispiel Marius Markowski Popart mit Collagen kombiniert und damit eine völlig neue Sichtweise der Popart kreiert.

 

 

 

Durch die Collage ergibt sich ein völlig neuer Blickwinkel

Er gilt somit als Grenzgänger zwischen Popart und Collage, seine Bilder werden mit Stücken und Streifen aus Zeitschriften überlagert, dadurch erhält jedes Bild einen völlig neuen Blickwinkel.

In jedem Bild sieht der Künstler ein neues Abenteuer, welches er durch seine Collagen komplettiert. Mit Freude experimentiert er mit den per Zufall ausgewählten Zeitungsausschnitten und den ursprünglichen Motiven.

Für den Betrachter ergibt sich dadurch eine zweite Dimension, in die er beim näheren Betrachten eintaucht und so die Informationen der Ausschnitte aus den Zeitschriften mit dem ursprünglichen Motiv verbindet. Ein typisches Beispiel ist das Bild „New York Taxi“.

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Popart und Collage – eine besondere Ausdrucksform

Im genannten Bild erkennt der Betrachter aus der Ferne eine Frau, die im Großstadtgetümmel in ein Taxi einsteigt. Erst wenn man näher auf das Bild zugeht, erkennt man die verschiedenen Zeitungsausschnitte und wird in einen Informationsdschungel entführt. Die Ausschnitte sind meist aus Fashionmagazinen entnommen und fordern volle Konzentration, um das Kunstwerk richtig aufzunehmen.

Das Originalbild des Kunstwerkes wurde im Popart-Stil erstellt und dann mit der Collage zu einem völlig neuen Unterstil der Popart weiterentwickelt. Der Künstler versteht es, aus dem Bild eine neue Ebene, einen neuen Ausdruck zu geben und davon lebt die Popart.

Grenzgänger haben schon so manchen Kunststil neues Leben eingehaucht und beleben die künstlerische Szene.

Collagen werden nicht nur in der bildnerischen Kunst eingesetzt

Eine Collage allein ist bereits eine faszinierende Möglichkeit, um Situationen und Gefühle darzustellen, wenn diese noch mit der Kunstrichtung Popart verknüpft wird, so steigt die Faszination in steilem Winkel an. Würde Andy Warhol heute noch leben, wäre er vermutlich begeistert von der neuen Möglichkeit, jedem Kunstwerk neues Leben einzuhauchen. Das Prinzip der Collage wird aber nicht nur in der bildnerischen Kunst angewendet.

Auch in der Musik sind Collagen, sogenannte Musik-, Ton- oder Klangcollagen durchaus üblich. Dabei wird das ursprüngliche Musikstück mit fremden Tönen und Geräuschen gefüttert und somit wie in der Malerei zu einem völlig neuen Kunstwerk.

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