Das war die ART Innsbruck vom 20.02-2015 – 23.02.2015

ART Innsbruck – Eingangsbereich Haupthalle A@DieFotografen924

ART Innsbruck – Eingangsbereich Haupthalle A@DieFotografen924

Vom 20. bis 23. Februar 2015 war es wieder so weit, die Art Innsbruck, eine der bedeutendsten Kunstmessen im deutschsprachigen Raum hat wieder zahlreiche Kunstwerke verschiedenster Art auf beeindruckende Weise präsentiert.

Mit einem Eintrittspreis von 12 Euro pro Tag konnte der kunstinteressierte Besucher verschiedenste Werke der bildenden Kunst und seit diesem Jahr auch Antiquitäten auf sich wirken lassen und dadurch ein besonderes Kunsterlebnis genießen.

Drei Tage Kunst pur mit Sonderschauen, die es in sich hatten, wie jene von Francis Bacon Drawings.

Die Sonderschau mit Werken von Francis Bacon Drawing

Francis Bacon, Portrait-Selfportrait, 1980-1992, 60x80cm, Milionart Innsbruck-A

Francis Bacon, Portrait-Selfportrait, 1980-1992, 60x80cm, Milionart Innsbruck-A

Das Highlight der Art Innsbruck waren zweifelsohne die Werke des englischen Exzentrikers Francis Bacon Drawings, die in Zusammenarbeit mit der Francis Bacon Foundation ausgewählt wurden. Es handelt sich dabei um Werke, die zwischen 1970 und 1990 entstanden sind und lange Zeit als Fälschungen galten, da die Künstlergalerie die Werke vorerst verleugnete.

12 Zeichnungen und vier Pastelle aus dieser Schenkung von Drawings an Cristiano Lovatelli Ravarino verdelten die Kunstmesse in Innsbruck. Alle Werke dieser Schenkung sind inzwischen übrigens rehabilitiert und konnten Drawings zugeordnet werden.

Mit den Zeichnungen und Pastellen ging der Künstler einen völlig neuen und eigenwilligen Weg, der sich zwar an seinen Ölgemälden orientierte aber doch ein völlig neues Gefühl zutage brachte.

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Eine Expertenrunde diskutierte über die Werke des Künstlers

Am Samstag, den 21. Februar 2015 gab es einen Expertentalk zur angeführten Sonderschau, darunter befand sich auch der Besitzer der Bilder, Christiano Lovatelli Ravarino. Ravarino musste einen jahrelangen Gerichtsstreit hinnehmen, da die Bacons Galerie die Rechtmäßigkeit der Schenkung und auch die Authentizität der Bilder nicht akzeptieren wollte. Schließlich erfolgte doch die Legitimisierung der geschenkten Bilder.

Neben Ravarino nahmen Mag. Isabelle Mereb, die Kuratorin der Sonderschau, Prof. Umberto Guerini, Präsident der Foundation und Prof. Maurizio Seracini, ein international anerkannter Kunstsachverständiger am Expertentalk teil und beantworteten die Fragen des interessierten Publikums.
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20150216011

Vladimir Valentsov wollte mit seinen Bildern seine Verbindung zu Tirol zeigen

Valentsov Vladimir, Pereslavl. Spring, 2010, Öl a.Leinw., 90,5x45cm, Sonderschau ARTInnsbruck2015

Valentsov Vladimir, Pereslavl. Spring, 2010, Öl a.Leinw., 90,5x45cm, Sonderschau ARTInnsbruck2015

Die zweite Sonderschau galt dem russischen Neo-Impressionisten Vladimir Valentsov, der das Publikum schon 2014 mit seinen Landschaftsbildern begeisterte.

Valentsov war und ist es ein Anliegen mit Tirol und den dort lebenden Menschen in Verbindung zu bleiben, in seinen Bildern zeigt er seine Sehnsucht nach Harmonie und Frieden. Gemalt in Mutters und St. Anton im Arlberg.

Aktuelle Kunst und phantastischer Realsimus

Eine Spezialsonderschau war dem Thema „Aktuelle und moderne Kunst mit Positionen des internationale Phantastischen Realismus“ gewidmet. Diesem Thema wurde bereits 2014 eine Sonderschau gewidmet, die dieses Jahr fortgesetzt und erweitert wurde. Die Galerie Dinkmayer aus Berlin präsentierte in diesem Rahmen Bilder von Bernd Schiller, Torsten Gebhardt und Georg Buhl.
Quelle: http://www.art-innsbruck.at/index.php/de/messe-2015-2/sonderschauen

Schüttbilder und Taschen von Nadja El Manchi

Neben diesen Kunstwerken gab es aber auch besonders eigenwillige Kunst zu bewundern, wie das Schaffen von Nadja El Manchi, einer Schülerin von Hermann Nitsch, die nicht nur ihre großflächigen Schüttbilder präsentierte, sondern auch Taschen, die von Burschen eines Fußballvereins für Asylwerber genäht wurden.

Für die Näharbeiten stellte ein Schuster seine Werkstatt zur Verfügung. Dabei entstanden 30 Taschen, die auf der Art Innsbruck käuflich zu erwerben waren.
Quelle: http://www.tt.com/kultur/9659726-91/kunstvolle-taschen-aus–gem%C3%A4lden-f%C3%BCr-die-art.csp

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